11
OKT
2025

Der absolute Wahnsinn – Mein Ironman-Debüt auf Hawaii endet mit Platz 10 bei der Weltmeisterschaft

Was für ein Tag! Ich kann es immer noch kaum glauben: Bei meinem ersten Start bei der Ironman-Weltmeisterschaft in Kailua-Kona auf Hawaii durfte ich nach 10:16:02 Stunden als Zehnte meiner Altersklasse (30–34) und 78. Frau (inklusive aller Profifrauen) gesamt die Ziellinie auf dem legendären Ali‘i Drive überqueren.

Der Tag war einfach der absolute Wahnsinn – besser, als ich es mir jemals hätte erträumen können.

Ein welliger Start in den Tag

Der Wettkampf begann mit dem Sprung in den Pazifik. Das Wasser war deutlich welliger, als ich es erwartet hatte, und die Bedingungen machten das Schwimmen zu einer echten Herausforderung. Nach 1:21:59 Stunden stieg ich aus dem Wasser – die Zeit war in Ordnung, spiegelte aber nicht ganz den Aufwand wider, den ich investiert hatte. Trotzdem wusste ich: Jetzt beginnt mein Rennen erst richtig.

Volle Aufholjagd auf dem Rad

Auf der 180 Kilometer langen Radstrecke konnte ich mich schnell in meinen Rhythmus finden. Bis zum Wendepunkt in Hawi war es eine richtig rasante Aufholfahrt – ich fühlte mich stark und konnte Platz um Platz gutmachen. Der Rückweg dagegen wurde hart: Der Wind drehte, es wurde einsam, und auf den letzten 30 Kilometern blies mir ein heftiger Gegenwind entgegen. Trotzdem blieb ich fokussiert und schob mich weiter nach vorn. Nach 5:19:48 Stunden war der zweite Teil geschafft.

„Ich hatte die Laufbeine meines Lebens“

Schon beim Abstieg vom Rad spürte ich, dass meine Beine erstaunlich gut waren. Als ich in den Laufschuhen war und die Palani Road hinauflief, merkte ich sofort: Heute geht was! Ich konnte Tempo machen, achtete aber streng auf Kühlung und Verpflegung, um in der Hitze nicht einzubrechen.

Bei Kilometer 15 hatte ich einen Moment, der mich sehr berührt hat: Ich lief an der am Streckenrand sitzenden Taylor Knibb (die bis dato führende Profifrau) vorbei – ein Symbol dafür, wie brutal und unberechenbar dieses Rennen ist. Das hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist, auf den eigenen Körper zu hören. Ich blieb ruhig, konzentriert – und konnte es einfach „rollen“ lassen.

Hitzeschlacht im Energy Lab und das große Finale

Der Abschnitt durch das Energy Lab war noch einmal eine echte Prüfung. Die stehende Hitze dort ist unbeschreiblich. Als ich es hinter mir hatte und den langen Rückweg über den Queen Ka‘ahumanu Highway Richtung Kona antrat, wusste ich: Jetzt ist alles möglich. Ich konnte noch einmal Plätze gutmachen und lief schließlich in die Top 10 meiner Altersklasse.

Die letzten Kilometer waren pure Emotion. Noch einmal die Palani Road hinunter, durch den Kuakini Highway und dann auf den Ali‘i Drive – wo mich die Zuschauer mit Jubel und Gänsehautstimmung ins Ziel trugen. Als ich die Ziellinie überquerte und realisierte, dass ich Zehnte der Welt geworden bin – hier, auf Hawaii, bei meinem ersten Ironman – war ich einfach nur überwältigt  

Dankbarkeit und Ausblick

Ich bin unendlich dankbar für all den Support, den ich täglich zu Hause bekomme. Meine Familie, Freunde und Sponsoren glauben an mich und ermöglichen mir, in diesem Umfang zu trainieren und meine Träume zu leben.

Ein besonderer Dank gilt meinem Trainer Faris Al-Sultan, der von Anfang an an mein Potenzial geglaubt hat und mich mit seiner Erfahrung und seinem Vertrauen genau dorthin gebracht hat.

Diese Insel, dieses Rennen, diese Atmosphäre – all das hat mich tief beeindruckt. Hawaii hat es mir angetan, und ich hoffe sehr, dass ich eines Tages wieder hierher zurückkehren darf.

8
NOV
2025

Emotionaler Saisonabschluss bei der 70.3 WM in Marbella – ein Rennen mit Höhen, Tiefen und viel Motivation für die Zukunft

Ein Bericht von Steffi Lemke: 

Es war nicht das perfekte Rennen, das ich mir erhofft hatte, aber ich stand gesund und fit an der Startlinie und konnte trotz einiger Rückschl.ge im Rennen als 51. Frau weltweit in meiner Altersklasse die Ziellinie überqueren. Darauf bin ich sehr stolz. Ein solider Saisonabschluss, der meine Motivation für die kommende Saison bereits neu entfacht hat.

Schwimmen:

In den Tagen vor dem Rennen war das Meer sehr stürmisch und die hohen Wellen machten mir anfangs Respekt. Da es mein erstes Rennen im offenen Meer war, nutzte ich die Trainingstage vor dem Wettkampf, um mich an das Salzwasser und die Bedingungen zu gewöhnen. Am Renntag wirkte das Meer vom Ufer aus deutlich ruhiger – doch bereits nach dem Startschuss zeigte sich, dass die Wellen langgezogen und hoch waren, was die Orientierung erheblich erschwerte.

Mehrmals geriet ich von der Ideallinie ab und fand keine Gruppe, in der ich konstant mitschwimmen konnte. Auf der langen Geraden Richtung Schwimmausstieg musste ich mich immer wieder neu orientieren und verlor dadurch wertvolle Zeit und einige zusätzliche Meter.In der ersten Wechselzone lief dann aber alles reibungslos. Der Weg zum Rad war zwar lang, doch ich konnte einige Plätze gutmachen und startete motiviert in den nächsten Abschnitt.

Radfahren:

Nach einem erfolgreichen Wechsel ging es zunächst fünf flache Kilometer durch Marbella, bevor der erste lange Anstieg ins Gebirge begann. Steigungen liegen mir, und so konnte ich auf dem Weg nach oben einige Plätze zurückerobern. Oben angekommen, blies uns ein kräftiger, böiger Wind entgegen, der die gesamte Radstrecke zu einer echten Herausforderung machte. In der ersten langen Abfahrt musste ich dann mit Entsetzen feststellen, dass meine hintere Bremse nicht mehr funktionierte. Da sie beim Check-In noch einwandfrei war, war der Schock entsprechend groß. Ich überlegte kurz, ob ich eine technische Hilfe in Anspruch nehmen sollte, entschied mich aber, vorsichtig weiterzufahren, um keinen Ausfall zu riskieren. Die defekte Bremse kostete mich zwar Zeit und Nerven, doch ich versuchte, an den insgesamt neun Anstiegen mit etwa 1.600 Höhenmetern meine Bergstärke erneut auszuspielen. Die letzte Abfahrt mit bis zu 14 % Gefälle verlangte mir nochmals viel ab, da ich nur mit der Vorderbremse dosiert bremsen konnte – ein echter Nerventest. Kurz vor der zweiten Wechselzone, die in einer Tiefgarage lag, war nochmals volle Konzentration gefragt, um sicher von der Radstrecke zu kommen.

Laufen:

Der zweite Wechsel verlief planmäßig, und ich startete gut vorbereitet auf die Laufstrecke. Diese führte abwechslungsreich am Meer entlang, durch die Innenstadt und über die Hafenmole – begleitet von großartiger Stimmung entlang der Strecke. Die Beine fühlten sich anfangs schwer an, was nach der anspruchsvollen Radstrecke nicht überraschend war. Dennoch fand ich schnell einen guten Rhythmus und konnte mich konsequent verpflegen. Mein Plan war, das Tempo kontrolliert zu halten und die Anstiege ruhig anzugehen – was mir auf der ersten von zwei Runden gut gelang. Ich konnte einige Plätze gutmachen und blieb mental stark, auch wenn schnellere Athletinnen von hinten aufkamen. Ab Kilometer 13 wurde es dann zäh, das Tempo sank leicht, und die letzten Kilometer auf der Mole zogen sich gefühlt endlos hin. Doch auf den letzten zwei Kilometern mobilisierte ich meine letzten Kräfte, überholte noch einige Mitstreiterinnen und konnte mit einem emotionalen Zielsprint ins Ziel laufen.

Dort überwältigten mich die Emotionen – Stolz, Erleichterung und Dankbarkeit zugleich. Zwar fehlten mir am Ende nur 4 Minuten und 1 Sekunde auf Platz 40 und weniger als 7 Minuten auf Platz 30, was im ersten Moment enttäuschend war, doch gerade das motiviert mich, weiter an mir zu arbeiten. Eine Platzierung in den Top 30 ist definitiv in Reichweite.

Mit diesem Rennen beende ich meine Saison zufrieden und voller Vorfreude auf das kommende Jahr.Gemeinsam mit meinem Coach Marc Unger laufen bereits die finalen Planungen für die nächste Saison. Jetzt heißt es, aus den Erfahrungen dieses Jahres zu lernen – um 2026 stärker denn je an der Startlinie zu stehen.

 

Bericht von Frieda Düring: 

An einer WM teilzunehmen, hätte ich mir nie erträumen lassen. Um so überwältigender war es dann in Marbella, Spanien an der Startlinie stehen zu können.

War das Meer ein paar Tage vorher noch sehr stürmisch und rau, zeigte es sich – zumindest von außen – am Samstagmorgen recht ruhig. Im Wasser selbst merkte man aber, dass die vorherrschenden Wellen sehr langgezogen und doch relativ hoch waren, was die Orientierung nicht so leicht machte. Dennoch konnte ich eine gute Linie auf dem 1900m langen Kurs schwimmen.

In der ersten Wechselzone war leider mein Beutel mit Helm und Brille nicht an seinem Haken und wurde erst nach drei Minuten gefunden.

Nach erfolgreichem Wechsel aufs Rad ging es zunächst fünf relativ flache Kilometer durch Marbella, bis der erste lange Anstieg ins Gebirge beginn. Als wir an der ersten Kuppe ankamen, pfiff uns schon ein ordentlicher Wind entgegen. Der Wind begleitet uns durchgehend auf der Radstrecke ins Hinterland. Er war sehr böig und machte es mir schwer, das Rad stabil zu halten. Daher war bei mir der Sicherheitsaspekt größer und ich bin die Abstiege eher vorsichtig heruntergefahren. Insgesamt fuhren wir mehr als 1500 Höhenmeter; die ich nach 55km in meinen Beinen sehr merkte.

In der zweiten Wechselzone verlief alles ohne Probleme und es ging raus auf den Laufkurs, der teilweise am Meer, auf Hauptstraßen, durch die Innenstadt und auf der Hafenmole entlangführte. Die Stimmung der Zuschauer war super, was mich ständig motivierte, weiterzumachen. Mein Knie fing nämlich leider nach zwei Kilometern an weh zu tun und auch im weiteren Verlauf wurde es körperlich nicht leichter. Mein weniges Training vor der WM hat sich da sehr bemerkbar gemacht.

Als es dann auf den Zielsprint ging, war ich nur noch am Strahlen und freute mich über die Ziellinie gekommen zu sein. Dort wurde es für mich sehr emotional, da ich so mächtig stolz auf mich war, diesen Triathlon, trotz der ungünstigen gesundheitlichen Ausgangssituation, durchgezogen zu haben. 

28
JUN
2025

Erneuter Sieg für die ACT Damen 🎉

Warme Temperaturen und Wind machten den 3. Liga-Start der 2.HTL Damen in dieser Saison nicht zu einem Zuckerschlecken. Am 28.6.2025 starteten Sabine, Steffi, Yana und Liz beim Edersee-Triathlon auf der Olympischen Distanz. 

Die 1500m Schwimmen wurden im Edersee absolviert, der aufgrund von einem starken Südwest-Wind kein ruhiger See mehr war. Dennoch kamen die Damen gut aus dem Wasser und sind nach einer langen und anstrengenden Wechselzone mit dem Fahrrad in das nordhessische Bergland aufgebrochen. 38,5 km, 570 Höhenmeter und 29 Grad wurden von ihnen alle super gemeistert. 

Der Lauf mit knapp 10km war noch einmal eine Herausforderung, da er teilweise nicht nur auf unebenem Gelände stattfand, sondern auch noch eine wellige Angelegenheit mit sich brachte.

Alle Damen kamen heil ins Ziel (Sabine - 2:40:30; Steffi - 2:42:58; Yana - 3:11:21; Liz - 3:11:34) und konnten sodann den 1. Platz in der Mannschafts-Gesamtwertung mit nach Hause nehmen.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!

15
JUN
2025

Erich-Fill-Triathlon im Taunusstein

Am 15.6.2025 fuhren die ACT-Männer zum 3. Liga-Rennen der #htl nach Taunusstein zum Erich-Fill-Triathlon.

Ole, Morten, Pascal und Leonardo starteten bei der Olympischen Distanz in der 3. HTL (1km/40km/9km).

Ole kam wie erwartet als Erster aus dem Wasser, direkt dahinter Leo, dann Morten und Pascal. Die Radstrecke kam mit über 720 Höhenmetern daher, was insbesondere Pascal dann wieder sehr in die Karten spielte; er räumte das Feld von hinten auf und kam als 4. in die zweite Wechselzone. Vor ihm waren nur noch Leo auf der 3. Position und die Konkurrenten aus Oberursel und Darmstadt. Ole und Morten konnten ihre Positionen in der oberen Mitte des Feldes halten. Ole hatte ein sehr starkes Laufen und finishte (zunächst, s.u. mehr) auf dem 11. Platz. Morten hatte beim Laufen Probleme mit dem Magen und musste sehr kämpfen, blieb aber auch noch in der oberen Hälfte und belegte den 23. Platz. Pascal setzte beim Laufen seine Aufholjagd fort und belegte mit der zweitbesten Laufzeit des Tages und der stärksten Radzeit Platz 3. Mit 30:03 für die 9km hatte Leo am Ende die stärkste Laufzeit und kam als Erster ins Ziel. 

In Summe ein super Team-Ergebnis, welches auch für den 1. Platz gereicht hätte, wenn da nicht eine unglückliche Überholsituation von Ole gewesen wäre. Auf der Radstrecke waren während des Rennens auch noch die Teilnehmenden der offenen Klasse unterwegs - teils sehr, sehr langsam. In einer Überhol-Verbots-Zone kam es dann leider dazu, dass Ole einen von ihnen überholte. Der Kampfrichter kommunizierte zwar direkt, dass wohl nur eine Ermahnung sei, aber im Ziel schlug dann die harte Realität zu: Direkte Disqualifikation.  Da nur 4 Mann ohne Ersatz starteten, war somit eine Teamwertung hinfällig. Dadurch rückt das Saison-Ziel, als Meister aufzusteigen in weite Ferne. Der Aufstieg selbst sollte aber dennoch beim letzten Rennen in Oberursel machbar sein. 

Dennoch können die Männer stolz auf ihre Leistungen sein!

1
JUN
2025

Was für ein Wettkampftag! 

Am 1.6. starteten die ACT-Damen beim Quarterman in Bruchköbel. Geplant war eine Sprintdistanz (500m Schwimmen - 20km Rad fahren - 5km laufen). Das Wetter hatte aber andere Pläne für die Athletinnen der 2. Hessenliga. Nach dem das Schwimmen startete, wurde dieses nach kurzer Zeit aufgrund Gewitters unterbrochen. 

Schlussendlich, wurde der ganze Triathlon wegen der unbeständigen Wettersituation in einen Swim-Run geändert. Somit schwammen Steffi (2./32:51), Frieda (14./35:24), Steph (24./38:05) und Yana (26./39:06) noch einmal 500m, ließen aber die Räder stehen und gingen sofort auf die Laufstrecke. Matschiges Terrain und ein erneut aufkommendes Gewitter machten den Lauf dann wieder spannend. Schlussendlich konnten die Damen einen guten 4. Platz in der Gesamtwertung mit nach Hause bringen. Tolle Leistung, bei solch widrigen Umständen!

Deutsche Mitteldistanzmeisterschaft beim VR Bank Triathlon Heilbronn powered by Audi 2025 (01.06.)

Während weite Teile Deutschlands am 1. Juni mit Regen und Gewittern zu kämpfen hatten, zeigte sich Heilbronn von seiner besten Seite: Sonne, trockene Strecke und perfekte Bedingungen für einen harten, fairen Wettkampf bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz.

Schwimmen Geschwommen wurde im Neckar – erst mehr als 1 Kilometer gegen die Strömung, dann mit dem Strom zurück. Direkt eine Herausforderung zum Einstieg, denn die Strömung sorgte generell dafür, dass die Schwimmzeiten über alle Startklassen hinweg nicht besonders schnell waren. Nach 41:28 min steig ich nach 1.9 km aus dem Wasser und blieb damit hinter meinen eigenen Erwartungen und den Leistungen aus dem Training zurück. Der Einstieg ins Rennen war also nicht optimal, aber der Tag war noch lang.

Radfahren Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die 83 Kilometer lange Radstrecke mit über 1.100 Höhenmetern –fordernd und herausfordernd. Ich konnte meine guten Radbeine einsetzen und arbeitete mich konsequent durch das Feld. Die Strecke verlangte volle Konzentration, aber ich fühlte mich stark und konnte eine solide Grundlage für den abschließenden Lauf legen. Nach 2:35:07 h stellte ich das Rad wieder in der Wechselzone ab.

Laufen Die Laufstrecke führte über vier Runden entlang des Neckars und durch die Innenstadt – stellenweise mit Schatten, aber insgesamt in brütender Hitze. Hier konnte ich meine Stärke voll ausspielen: Ich machte über mehrere Minuten gut und arbeitete mich Platz um Platz nach vorn. Und das Ganze, obwohl ich eine kleine Dixi-Pause einlegen musste. Auf der letzten Runde war klar: Es geht um den Sieg. Nach 1:34:30 h hatte ich die Laufstrecke von 21.6 km beendet. Mit über fünf Minuten Vorsprung überquerte ich schließlich als Erster die Ziellinie – Deutsche Meisterin in 4:57:05 h. Und noch dazu die 4. Frau des gesamten weiblichen Teilnehmerfeldes. Ein Erfolg der mich durchaus stolz macht und mir zeigt, dass sich das harte Training auszahlt.

Nicht immer sind es die Zeiten allein, die Entwicklung zeigen. Fortschritt passiert oft im Hintergrund – in der Kontinuität, im Detail, in der Haltung. Dieser Tag war ein Beleg dafür, dass sich Arbeit auszahlt. Und ich arbeite weiter – mit Fokus, Vertrauen und klarem Ziel.

Danke an meinen Trainer Faris Al Sultan, der an mein Potential glaubt und mich durch sein Training immer weiter formt.

11
MAI
2025

Starker Saisonauftakt für die ACT-Damen in der 2. Hessenliga

Am Sonntag, den 11. Mai, fiel in Fulda der Startschuss für die neue Saison der 2. Hessenliga der Frauen – und die Damenmannschaft des ACT zeigte gleich zum Auftakt eine beeindruckende Leistung.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 22 Grad Wassertemperatur gingen Janina, Steffi, Frieda und Yana hochmotiviert an den Start. Zu Beginn standen 500 Meter Schwimmen im Becken auf dem Programm, bevor es auf die 22 Kilometer lange Radstrecke ging. Besonders auf dem Rückweg verlangte kräftiger Gegenwind den Athletinnen einiges ab – doch die ACT-Damen hielten sich tapfer im vorderen Feld.

Nach einem zügigen Wechsel folgten zwei Laufrunden durch den Fuldaer Stadtpark. Auch dort blieb es spannend: Passanten auf der Strecke machten den Laufabschnitt zeitweise zu einem Slalomkurs, doch die ACT-Mädels meisterten auch diese Herausforderung souverän. Das starke Teamwork zahlte sich aus: Mit Platz 2 für Janina, Platz 5 für Steffi und Platz 9 für Frieda sicherten sich die ACT-Damen den Tagessieg in der Teamwertung – ein herausragender Auftakt in die Saison!

Die nächste Herausforderung wartet bereits: Am 1. Juni geht es in Bruchköbel auf der Sprintdistanz weiter. Der ACT ist bereit!

24
APRIL
2025

Glänzender Saisonstart unserer Liga Teams Herren 1 & 2

Nach einigen Startschwierigkeiten beim Radtransport, gingen die beiden Teams des ACT Kassel Triathlon zum Saisonauftakt der Hessenliga beim 22. Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen an den Start. Aufgrund der zu kalten Wassertemperatur, wurde dieser als Duathlon ausgetragen. Das ACT-Quartett beendete das Rennen hinter Eintracht Frankfurt auf Rang zwei und hauchdünn vor dem punktgleichen SC Neukirchen.

Leonardo Ortolano (52:16) und Pascal Fischer (52:59) als Zweiter und Vierter über 2,5 Kilometer Laufen, 18 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sorgten für die besten Einzelergebnisse. Przemek Olszewski (14./56:25) und Youngster Elija Krause (26./58:55) machten den Ligastart perfekt.

In der 4. Hessenliga belegte die zweite ACT-Mannschaft mit Morten Ochs (10./57:31), Niklas Hoffmann (24./1:00:23), Jonathan Feil (44./1:07:05) und Frieda Düring (46./1:09:51) Platz acht.

3.1.-5.1.
JAN
2025

Erstes SWIM Trainingscamp beim LSB Hessen

Für 8 Damen des ACT Triathlon Teams startete das neue Jahr direkt mit einem Schwimm-Trainings-Camp beim Landessportbund Hessen in Frankfurt.

Das Trainingscamp bot für alle Beteiligten eine ideale Möglichkeit ihre Schwimmstile zu verbessern, zu lernen, welche Leistungen man aus seinem eigenem Körper herausholen kann und dadurch an seine Grenzen zu gehen. Neben vier Schwimmeinheiten, die zusammen bis zu 12.000m ausmachten, gab es noch zwei Laufeinheiten im angrenzenden Wald und eine Stretching-Einheit.

Von Anfängern bis Profis waren alle Leistungsklassen vertreten. Dennoch musste niemand Sorge haben, abgehängt zu werden oder andere Sportlerinnen zu behindern. Die Einheiten waren allesamt sehr strukturiert aufgebaut und niemand kam beim Trainieren zu kurz.

Am Ende des Camps waren die Triathletinnen zwar müde, aber glücklich über neu Gelerntes und vor allem auch über den tollen Team-Spirit, der sich über die Tage aufgebaut hatte. Nun kann sich auf die neue Wettkampf-Saison in 2025 gefreut werden und die Damen sind sich alle einig, dass weitere Trainingscamps auf jeden Fall auf der Agenda stehen.

14
DEZ
2024

IRONMAN 70.3 WORLD CHAMPIONSHIP 

Ein super mega Saisonabschluss für unsere ACTlerin Janina Eden bei der 70.3 Weltmeisterschaft in Taupō!

 

Unter perfekten Bedingungen fiel um 7:46 Uhr der Startschuss zur Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Taupo. Das Wasser des malerischen Lake Taupo präsentierte sich spiegelglatt, ideal für den Auftakt des Rennens. Nach soliden 39 Minuten beendete ich den Schwimmabschnitt – eine Leistung im Rahmen meiner Möglichkeiten. Der Weg zur Wechselzone hatte es jedoch in sich: Ein steiler Anstieg und eine Brücke forderten direkt nach dem Schwimmen zusätzliche Energie. Erst nach 750 Metern Wechselzone konnte ich endlich auf das Rad steigen.

Die ersten 60 Kilometer des hügeligen Radkurses verliefen hervorragend, und ich konnte mich gut positionieren. Doch dann wurde es eng: Viele Athleten auf der Strecke und zu wenig Platz führten zu Problemen. Leider erhielt ich eine Zeitstrafe von 5 Minuten, die ich als ungerecht empfand, da keine Verwarnung erfolgte und andere Athletinnen in ähnlichen Situationen nicht bestraft wurden. Dennoch kämpfte ich weiter und beendete den Radabschnitt nach 2:40Stunden, mit einigen Plätzen gutgemacht.

Der abschließende Lauf stellte sich als besonders herausfordernd heraus. Bei Temperaturen von 25 Grad und einem UV-Index von 12/12 verlief der Kurs komplett in der Sonne, immer leicht bergauf oder bergab. Ich gab alles, um die Pace hochzuhalten und meine Aufholjagd fortzusetzen. Nach 5:00:10 Stunden überquerte ich schließlich die Ziellinie, was mir den 33. Platz von 256 Starterinnen einbrachte.

Mit diesem Ergebnis bin ich nach einer langen Saison zufrieden, auch wenn ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Ohne die Zeitstrafe hätte ich den 18. Platz erreicht. Nun heißt es, weiter an mir zu arbeiten, um nächstes Jahr noch stärker zurückzukehren. 

01
JAN
2024

Neujahrsschwimmen 
ICE-Baden in der schönen Fulda

Am Neujahrstag stürzten sich 9 mutige Triathleten des ACT Kassel in die ca. 8 Grad kalten Fluten der reißenden Fulda und begrüßten so das neue Jahr! Danach wärmten wir uns bei leckerem Punsch, Gegrilltem und chilliger Musik am schönen Lagerfeuer wieder auf! 

2024 kann beginnen! Auf ein neues und erfolgreiches Jahr! 

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